PAGOpharma System P533

Präzise Rundum-Etikettierung mit horizontalem Kettenfördersystem für liegende Produkte auf Pharma Niveau.

Für runde Gebinde welche nicht standfest sind, ist dieses System die optimale Lösung. Es kombiniert extrem hohe Leistung mit absoluter Sicherheit und Zuverlässigkeit nach GAMP-Richtlinien. Durch eine 3-Punkt-Auflage wird zusätzlich ein extrem genaues Etikettierergebnis erzielt.

Basis System

In der Grundversion besteht das Pagopharma System P533 aus einem Untergestell und rückseitig angeflanschtem Schaltschrank aus Edelstahl, Kettenfördersystem, Wickelband, Pagomat 6/2 mit Aufhängung und Bedienpult mit zentraler System- und Pagomatensteuerung.
Alle Verstelleinrichtungen sind mit digitalen Positionsanzeigen bzw. skalierten Wellen zur reproduzierbaren Einstellung ausgerüstet.


Höchstleistung und Präzision mit Kettenfördersystem und Wickelband.

Das Kettenfördersystem besteht aus einzelnen Rollenpaaren in denen jeweils ein Produkt eingetaktet wird. Die Etikettierung erfolgt im kontinuierlichen Durchlauf, während das Produkt mittels Wickelband in eine Drehbewegung versetzt und das Etikett gleichmässig faltenfrei anmassiert wird. Das Rollenpaar in Kombination mit dem Wickelband bildet somit eine 3-Punkt-Auflage während des Etikettiervorgangs. Das Ergebnis ist eine extrem genaue Etikettierung mit exaktem Sichtspalt, präziser Überlappung und ohne Spiralversatz.
Nachdem im Kettenfördersystem das Produkt durchgehend sicher geführt wird, ist es im kontinuierlichen Betrieb möglich, extrem hohe Leistungen zu fahren ohne die Etikettiergenauigkeit zu beeinflussen.


Sicherheit und Zuverlässigkeit

Für Sicherheit und Zuverlässigkeit sorgen Registerverfolgung, „Failsafe“ und „Positive Logic“ Programmierung sowie Kontroll- und pharmaspezifischen Sicherheitsoptionen.

Die „Failsafe“ Programmierung garantiert, dass alle Sensoren und Kontrolleinrichtungen fehlerfrei funktionieren. Bei Ausfall eines Sensors stoppt das System und gibt eine Fehlermeldung für diesen Sensor aus. 

Mit der „Positive Logic“ Programmierung von Kontrolleinrichtungen wird garantiert, dass jedes fehlerhafte Produkt bzw. Etikett erkannt wird.
Die „Positive Logic“ Programmierung sichert alle Kontrolleinrichtungen ab indem es ihre Ausgangssignale im Grundzustand auf negativ setzt. Jede Kontrolleinrichtung geht grundsätzlich davon aus, dass das nächste Produkt bzw. Etikett fehlerhaft ist.
Somit muss jede Kontrolleinrichtung das jeweilige Produkt bzw. Etikett als gut befinden, damit das Ausgangssignal auf positiv gesetzt wird. Erst wenn alle Ausgangssignale der Kontrolleinrichtungen positiv sind, wird ein Produkt bzw. Etikett als gut eingestuft.

Allgemein ist durch die Produktführung und Etikettierung im Kettenfördersystem ein grosses Mass an Sicherheit gegeben. Das Produkt wird im Rollenpaar des Kettenfördersystems sicher gelagert und über ein elektronisches Register verfolgt. Dieses Register wird über eine Produktabtastung aufgebaut und anhand der Software realisiert. Die Registerverfolgung macht individuelle Sicherheitsanforderungen wie LSO erst möglich.

Die optionale Label Sort Out Function (LSO) funktioniert wie folgt: Die Etiketten werden auf der Trägerrolle auf Druck- bzw. Informationsfehler kontrolliert. Wird ein fehlerhaftes Etikett erkannt, wird diese Information in das elektronische Register geschrieben und dort verfolgt. Noch vor dem Aufbringen des fehlerhaften Etiketts auf das Produkt wird dieses dann an der Spendezunge des Pagomaten aussortiert. Somit kommen bei kontinuierlicher Produktion keine fehlerhaften Etiketten mit dem Produkt in Berührung.

Mit Hilfe von Kamerasystemen und einer Auswurfstation mit Gegenkontrolle kann die Produktionssicherheit noch zusätzlich individuell erhöht werden.


Zieletikettierung (optional) nach Abtastmerkmal mit Wickelband oder Antriebsrolle

Der grosse Vorteil des Kettenfördersystems ist, das zwei Betriebsarten möglich sind. Zum einen der kontinuierliche Betrieb für hohe Leistungen, zum anderen der getaktete Betrieb für die Zieletikettierung.

Das zu etikettierende Produkt wird zwischen dem Rollenpaar und der Antriebsrolle bzw. dem Wickelband axial ausgerichtet und in eine Drehbewegung versetzt. Durch Abtasten eines produktspezifischen Merkmals, kann das Etikett immer an der gleichen Stelle aufgebracht werden. Nachdem für die Zieletikettierung der Drehstern immer wieder stoppt und anfährt, spricht man hier von einem getakteten Betrieb.

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